Graham Swift: Nach dem Krieg

Der Titel dieses Buches könnte missverstanden werden. Denn die Ereignisse, die „hinter“ den Hauptfiguren dieser Erzählungen liegen, müssen keineswegs immer Kriege im engeren Sinne sein. Dessen ungeachtet sind sie, die „Kriege“, die Katastrophen, die kleineren und größeren persönlichen Krisen eben nicht erledigt und meist gar nicht einmal erledigbar. Davon, von diesem Fortdauern und den schwierig-schmerzlichen Versuchen, mit ihnen Umgang zu finden und fürs Erste „fertig“ zu werden, erzählen diese immer wieder betörend schönen Erzählungen. Die Begegnung mit dem Vergangenen ereignet sich dabei oft in einzelnen, fast ekstatischen Augenblicken, die von den Figuren intensiv, aber auch wie außer sich erlebt werden.

Nach dem Krieg

Graham Swift

dtv

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